Kastell St. Peter


Die St. Peter Burg in Bodrum ist eine der meißt besuchten Sehenswürdigkeiten und das Wahrzeichen von Bodrum. Die Burg liegt mitten im Herzen von Bodrum, direkt am Hafen. Im 15. Jahrhundert begannen die Jahanniter mit dem Bau des Kastells St. Peter. Die Reste des Mausoleums von Halikarnassos, was durch ein Erdbeben erheblich geschädigt wurde, diente zu Beginn als Baumaterial für die Burg St. Peter. Das Kastell hat fünf Türme, diese repräsentieren die fünf europäischen Staaten Spanien, Frankreich, Italien, Deutschland, und England. Die Burg St. Peter wurde von den Christen als Zufluchtsstätte bei Den Kreuzzügen genutzt. Der Bau des Kastells dauerte knapp 100 Jahre und wurde sogar vom Papst unterstützt. Im Jahre 1523 eroberten die Osmanen Rhodos, so dass die Johanniter nach Malta zogen. Hierdurch fiel auch Bodrum in osmanische Herrschaft, die Burg wurde bis zum 20 Jahrundert als Verbannungsort genutzt. Dies war wohl auch der Anfang von dem heutigen Touristenort Bodrum. Cevat Sakir, Journalist und Schriftsteller, hat sich in Bodrum verliebt, in der Zeit als er hierher verbannt wurde. 
Heute befindet sich in der Burg von St. Peter ein Unterwassermuseum, unterschiedliche Sammlungen von antiken Gegenständen und geborgene Schiffswracks stellen den Hauptteil der Ausstellung dar. Das Wrack von Ulu burun ist eines der Prachtstücke, die Schiffswracks haben den Namen von ihren Fundorten erhalten. Natürlich sind die damiligen Frachtstücke auch ausgestellt, so dass man sich einen guten Eindruck über den damaligen Handel machen kann. 

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